Am Kauftag sehen alle drei gut aus. Der Unterschied zeigt sich später: im fünften Sommer, beim ersten Herbststurm, am Abend, an dem Sie trotz Nieselregens draußen sitzen wollen. Deshalb vergleichen wir die drei Systeme hier nicht nach dem ersten Eindruck, sondern über zehn gedachte Jahre.
Die Markise: die Elegante mit Grenzen
Schnell montiert, platzsparend, an der Hauswand fast unsichtbar - für die klassische Terrassensituation bleibt die Markise die erste Wahl. Über die Jahre will das Tuch gepflegt und irgendwann erneuert werden; bei Wind und Regen gehört sie eingefahren. Wer das akzeptiert, hat lange Freude - besonders mit Kassette, in der das Tuch geschützt wohnt.
Die Pergola-Markise: die Standhafte
Mit vorderen Stützen und geführtem Tuch hält die Pergola-Markise deutlich mehr Wind aus und bleibt länger draußen im Einsatz. Sie braucht Fundamente und etwas Planung, bleibt aber textil-leicht. Das Tuchleben ähnelt der Markise - der Einsatzbereich ist spürbar größer.
Das Lamellendach: der Ganzjahres-Kandidat
Aluminium-Lamellen statt Tuch: drehen, schließen, Regen ableiten. Das Lamellendach ist die wetterfesteste und wartungsärmste Lösung - und mit Senkrechtmarkisen, Licht und Heizung wird daraus ein Außenzimmer. Dafür ist es die größte Investition und je nach Größe ein Fall für den Blick ins Baurecht.
Mehr zur Entscheidung: unser Beitrag "Markise oder Pergola?" - und die Projekte zeigen alle drei Systeme im echten Einsatz.

